Eine besonders gelungene Einsendung zum Gespräch "Maria und der Junkie" (Krippenabbildung auf der Seite vom 26.12.) schickte uns Lisa Janßen:
Maria, Jesus und der Junkie
Maria ging, Jesus auf dem Arm haltend zu der Bank herüber, auf der ein schwarz gekleideter Mann saß. „Guten Tag", grüßte sie freundlich. Zur Antwort bekam sie ein genuscheltes „Tag.“ Der Mann wendete sich etwas Länglichem zu, von dem Maria erkennen konnte, dass es eine Spritze sein musste. Sie sah, wie sich seine Hand zusammen mit der Spritze seinem Bauch näherte. „Was machen Sie denn da?“, fragte Maria ihn völlig entsetzt. Der Mann wendete sich ihr zu und fragte: „Wonach sieht es denn für Sie aus?“ „Ich weiß nicht genau. Aber Sie wollten sich spritzen. Und das sollten doch nur Ärzte machen!“ , erwiderte ihm Maria. „Kein Arzt würde das für mich machen.“, widersprach ihr der Mann und schnitt eine verächtliche Maske. „Dann tun Sie wohl etwas Falsches.“,mutmaßte Maria. Ein ironisches Lächeln bildete sich auf den Lippen des Mannes. „Was ist denn richtig und was ist falsch?“ „Nun ja, das sollte jeder Mensch selber herausfinden, was für ihn gut ist und was schlecht, was richtig und was falsch ist. Und denken Sie, dass das das Richtige für Sie ist?“ „Nein“, antwortete der Mann ehrlich: „aber es geht nicht anders.“ „Was macht Sie denn da so sicher?“ „Aufzuhören ist einfach unmöglich.“ „Für Gott ist nichts unmöglich.“
 
CD: Komm näher, Friede
Ab Oktober erhältlich!
Alle Lieder dieses Kalenders auf einer CD: die Lieder der 4 Adventssonntage wie die der Liedseite vom 19.12.
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Das Titelbild sowie alle Bilder der Sonntagsseiten sind als Postkarten
(0,20 €/Stück) und zum Teil auch aus Faltkarten (0,25 €/Stück) ebenfalls zu bestellen bei A. Zorn (s.o.)
 
 
1. Adventssonntag: Frieden ersehnen
Alle Menschen suchen Frieden, suchen Frieden an besonderen Orten
und in besonderen Lebensweisen.
Ach, könnten wir uns davon frei machen und Frieden suchen im Unfrieden-
da allein wird wahrer Frieden geboren, der bleibt.
Johannes Tauler

Halt an, wo laufst du hin?
Der Himmel ist in Dir!
Suchst du ihn anderswo,
du fehlst ihn für und für.
Angelus Silesius

Alte Sicherheiten zerbrochen,
die Aussicht durch Scherben
und Tränen getrübt -
doch wieder lockt die Sonne,
das Vergangene zu übersteigen
und dich neu zu entscheiden
für das Licht.
Lisa Wortberg-Lepping

Gedicht einer 13-jährigen israelischen Pfadfinderin aus Beer Sheva


(eingesandt von Rosalinde Hennig, Richelbach)
Ich hatte eine Schachtel
mit bunter Kreide
glänzend, schön und neu.
Ich hatte eine Schachtel
mit bunter Kreide,
auch warme und kalte
Farben waren dabei.
Ich hatte kein ROT für die Wunden,
kein SCHWARZ für weinende Kinder,
kein WEISS für die Toten,
kein GELB für den brennenden Sand.
Ich hatte ORANGE für Lebensfreude,
GRÜN für Knospen und Ströme.
Ich hatte BLAU für
den leuchtenden Himmel
und ROSA für friedliche Träume.
Ich setzte mich hin und malte FRIEDEN.



Denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf




 
2. Adventssonntag: Dem Frieden einen Weg bahnen

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
(Mahatma Gandhi)

Aktiver Friede


(Gabriel Chalita,
kath. Pfarrer, ehem. im Bildungsministerium Sao Paulo tätig. Frei übersetzt und eingesandt von Ursula Ribeiro)

Die Welt braucht Frieden.
Friede ist nicht nur die
Abwesenheit von Krieg.
Friede ist nicht nur, die Waffen wegzulegen.
Friede ist Entscheidung, Handlung!

Die Welt braucht Frieden.
Friede unter den Kindern,
die früh lernen zu lieben
und zu respektieren.
Friede unter den Jugendlichen,
die Veränderungen ohne Wut ausleben.
Friede der Jugendlichen,
die entschlossen die Harmonie
des Weltalls erhalten.
Friede der Reifen allen Alters,
die nicht zu faul werden,
die zu lehren, die am Anfang ihrer Lebensentfaltung stehen.
Friede der Alten,
die sich glücklich fühlen,
weil sie sich geliebt
und angenommen wissen
und gelernt haben, zufrieden zu sein.

Die Welt braucht Frieden.
Friede der Familien,
die darum wissen, zu erziehen,
in Liebe den Kindern
und der Welt zu begegnen.
Friede der Familien,
die leben ohne Masken, in Respekt und harmonischem Miteinander.
Friede ohne Gewalt, aber mit Zärtlichkeit - beginnend mit der Empfängnis.

Die Welt braucht Frieden.
Friede in den Schulen. Schule als Raum für Licht, das die Welt erleuchten kann.
Friede der Lehrenden und Lernenden, die zusammen die
Liebe zur Aufführung bringen.
Schulen, die vermitteln zu spielen, zu respektieren und kompetent zu lernen.
Lächeln muss immer das oberste Gebot sein.

Die Welt braucht Frieden.
Friede der Gesellschaft, des Wohnviertels,
das wieder miteinander redet.
Friede der Nachbarn, die Angst,
Eitelkeit und den beschleunigten
Lebensstil beiseite lassen
und wieder den schönen Brauch beleben, Geschichten zu erzählen.
Friede der Eltern, die sich unterhalten, während die Kinder auf dem
Spielplatz spielen.
Friede der Gesellschaft, die sich organisiert gegen
Gewalt und Zerstörung.
Friede der einzelnen, die leiden, wenn ein Glied der Gesellschaft leidet.
Friede derer, die nach jedem Unheil neu aufbauen und die Ruhe bewahren können.

Die Welt braucht Frieden.
Den Frieden, der in den Herzen
der Menschen wohnt.
Wir können die Welt nur verbessern,
wenn wir Menschen anfangen,
von innen nach außen zu gehen.
Dieser Friede ist weltentscheidend.
Den Frieden der Weisheit, der Einfachheit,
des Gleichgewichts, der Liebe.
Das Gefühl, dass jede
Handlung Sinn macht.
Das Wissen, dass jeder
so wichtig ist
wie ich selber.

Die Welt braucht Frieden.
Den Frieden jedes einzelnen, der zu einem Instrument des Friedens wird.

 

 

 

Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste

 
3. Adventssonntag: Frieden stiften
Tipp: Die Geschichte von Werner Reiser
„Vom Engel, der nicht mitsingen wollte"
(im Internet mehrmals zu finden)

Gebet der Vereinten Nationen um den Frieden

Unsere Erde ist nur ein
kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen
Planeten zu machen,
dessen Geschöpfe nicht von
Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung
nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns den Mut und die Voraussicht,
schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder
einst stolz den Namen „Mensch" tragen.

Frieden verkündet der Herr seinem Volk.
Es begegnen einander Huld und Treue.
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
(Psalm 85)

Gebet- dem Hl. Franz von Assissi zugeschrieben


O Herr, mache mich zum
Werkzeug deines Friedens:
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst;
dass ich verzeihe,
wo man sich beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage,
wo der Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe,
wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke,
wo Verzweiflung quält;
dass ich ein Licht anzünde,
wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe,
wo der Kummer wohnt.
O Herr, mache mich zum
Werkzeug deines Friedens.


Meine Seele soll jubeln
über meinen Gott


 
4. Adventssonntag: Sich Frieden schenken lassen
Der Friede kommt auf die Erde
nur durch die Herzen der einzelnen Menschen.
Er findet keine anderen Tore.
(Joseph Wittig)

Ich will versuchen, in allen Menschen, denen ich heute begegne,
jenes Kind zu entdecken,
das in ihren Herzen schlummert.
(Dom Helder Camara)

Warum es uns oft so schwer fällt, Frieden zu schenken - und auch, ihn anzunehmen, selbst wenn wir einsehen, dass Friede der einzig
richtige Weg wäre?
Ein evangelischer Pastor meint dazu: „Die Entfernung vom Kopf bis zum Herzen misst etwa 30 cm. Für manchen misst er ein ganzes Leben lang."

Syrisches Kirchenlied
aus dem 6. Jahrhundert


Wenn ich mein Brot gern mit dem Hungernden teile,
wenn ich einem Dürstenden einen Schluck Wasser reiche,
wenn ich die Tränen aus den Augen eines Kindes wische,
wenn ich Hoffnung erwecke
mit einem Lächeln,
wenn ich Samen der Liebe säe,
wenn ich mit anderen Brücken zum Frieden baue -
dann ist in meinem Herzen der Friedensfürst geboren,
dann wird Weihnachten auf der Welt
und führt in ein neues Jahr, in eine neue Zeit hinein.Wünsche
(Quelle unbekannt)

Wünsche

(Quelle unbekannt)


Immer dann, wenn du dich über die Dummheit der andern ärgerst,
wünsche ich dir ein herzliches Lachen.
Immer dann, wenn du mehr haben willst,
wünsche ich dir die Sorglosigkeit der Vögel des Himmels.
Immer dann, wenn deine Geduldsschnur zu reißen droht,
wünsche ich dir ein tiefes Durchatmen.
Immer dann, wenn du gerade aufgeben willst,
wünsche ich dir die Kraft zum nächsten Schritt.
Immer dann, wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst,
wünsche ich dir eine unverhoffte Begegnung.
Immer dann, wenn Gott für dich weit weg scheint,
wünsche ich dir seine Nähe.

„Wird die Last nicht zu schwer?", wurde in Indien ein Mädchen gefragt, das einen kranken Jungen auf der Schulter trug. „Das ist keine Last- das ist mein Bruder", antwortete das Mädchen.

Es gibt nichts auf der Welt,
das so wertvoll wäre
wie der Herzensfrieden.
Franz von Sales

 

Lass dein Herz zu einer Herberge des Friedens werden

 

     
Anleitungen zum Herunterladen
 
Maske zum Ausschneiden- ein Rahmen für weitere Friedens- Collagen nach dem Muster der Titelseite und der Collagen der Adventssonntage: Zerbrochene Fensterscheibe
 
 
Zur Seite vom 19.12.:
Instrumentalsatz zum Lied Frieden-Shalom
 
 
Zur Seite vom 21.12.:
Friedens-Mandala
 
 
Zur Seite vom 29.12:
Süße Botschafter: Keksstempeln
 
 
Zur Seite vom 4./5.1.:
Die Kinderrechte
Ausmalvorlage vom Kindermissionswerk Aachen
 
Wegen vieler Nachfragen nochmals
Bastelanleitungen aus vorigen Kalendern:
Verwandlungsaktion eines Schoko-Weihnachtsmannes in den
Bischof Nikolaus 6 .12. 2006
 
 
Schweinchen-Falten zu Silvester 31. 12. 2007
 
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Zum 34. Mal erschien der Essener Adventskalender
"Wir sagen euch an: Advent"
Sein Motto lautete: "
Frieden"

 

 
     
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