Teddy am 16.12.2015

Grundschule/Kita/Katechese
Dauer der reinen Beschäftigung mit der Geschichte: ca. 30 Minuten

Aufbau:
Die Geschichte wiederholen lassen und auch das erarbeitete Positive aus der letzten Stunde noch mal wiederholen lassen.

Zur Überleitung zum tatsächlichen Hergang der Geschichte eine Bildbetrachtung der Illustration im Kalender machen.
Folgende Fragen sind denkbar:
Warum weint Lukas? Es heißt in der Geschichte „…es tat so weh“ – was tat denn da weh? Er hat sich doch gar nicht verletzt?
Mögliche Folgefragen.
Wart ihr auch schon mal so traurig, dass nichts wirklich tröstet und alles irgendwie grau ist?
Lassen Sie die Kinder erst erzählen, dann die Überleitung schaffen mit der Frage:
Was habt ihr gemacht, um weniger traurig zu sein.

Geschichte weitererzählen.
Nach dem 3. Teil der Geschichte, die Frage aus dem Kalender den Kindern stellen:
Weihnachten ohne Teddy, für Lukas undenkbar. Was meint ihr? Ob doch noch alles gut wird? Vielleicht bekommt er vom Christkind ein neues Stofftier, das er genauso lieb gewinnt wie Teddy.

Stofftiere betrachten und erzählen lassen, warum die Kinder dieses Tier so lieben.
Mögliche Frage: Was würdet ihr machen, wenn euer Lieblingsstofftier so kaputt ist, dass Mama und Papa es nicht mehr flicken können? Würdet ihr es austauschen wollen?

Katechetischer Bezug für Kinder ab sieben Jahren:

Die Kinder beschreiben lassen, warum ihr Stofftier auch dann das schönste ist, wenn es bereits kaputt oder geflickt ist.

Evangelien-Bezug Lukas 3, 16-18
Lukas 3, 16. Unser Tipp: Erzählen Sie das Evangelium kindgerecht, anstatt es vorzulesen.
Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. 17 Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen. 18 Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.

Den Satz aufgreifen:
„Die Spreu wird in nie verlöschendem Feuer verbrennen“, so sagt das Evangelium. Das heißt, das was keine Frucht bringt, das Unnütze, wird verbrannt.

Teddy war aber gut für Lukas, kann es also wirklich sein, dass er für immer weggeworfen wird? Das auch Gutes sozusagen verbrannt und vernichtet wird? Sicher mag der Blick der Eltern auf das Stofftier ein anderer sein, als der des Jungen, doch würden sie wirklich Teddy als wertlos betrachten und „verbrennen“ lassen? Die Mutter in der Geschichte nimmt diese Sorge, indem sie beteuert, Teddy nicht weggeworfen zu haben.

Diesen Aspekt können Sie ergänzen um einen Blickwinkel, den Jesu vielleicht eingenommen hätte. Jesus würde möglicherweise sagen: Mit den Augen des Kindes den Teddy betrachten und sehen, dass nicht wir entscheiden, was perfekt ist und was nicht.

 

Teddy-zurueck